Sonntag 18. November 2018

Am Ziel

Endlichkeit, Traurigkeit und Tod bewegen uns in den Tagen um Allerheiligen und Allerseelen. Was verändert sich, wenn ich "Am Ziel-Sein" mitdenke? Was verändert sich in der Gestaltung meines Lebens? Was verändert sich in meiner Trauer um Menschen?

Der junge Mann hat beim Fairness-Run sein Ziel vor Augen, auf das er sich mit Kraft und Weisheit hin bewegt.

(Foto: Anton Achleitner, Bildbearbeitung: Florian Neumüller, Layout: Ines Humer, Text: Stefan Schlager)

Am Ziel

 

Vielleicht,
wenn du die Kraft hast,
und die Zeit,
und den Willen,
dann denke daran, 
mache dir bewusst:

 

Menschen, 
die einst ihre Zeit prägten 
für Aufsehen 
und Nachdenken sorgten, 
heute leben sie nicht mehr,
sie mussten gehen, 
Platz machen.

 

Ebenso die 
ganz Großen
des Glaubens
die Propheten und Weisen,
die Mutigen und Wortmächtigen,
die echt Liebenden und Bewegenden,
und selbst der Gottessohn,
sie erlebten ebenfalls 
am eigenen Leib,
dass hier alles sein Ende hat
ohne Ausnahme.

 

Und irgendwann einmal
auch du 
an der Reihe, 
in der Reihe, 
und doch –
aus der Reihe genommen:
wie die vor dir.

 

Der Tod
keine Massenabfertigung!

Jedes Sterben 
vielmehr einmalig 
in den Augen Gottes.

Die Tür öffnet sich,
ein erstes Sehen,
offene Arme, 
freudige Überraschung.

Komm! 
Fürchte dich nicht! 
Ich bin bei dir!

 

© Stefan Schlager, 2018

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